Wieder einmal ist es geschehen, das Ego ist größer, als das gemeinsame Ziel. Andere Sichtweisen zu diskutieren ist nicht möglich. Zu oft habe ich während Gruppentreffen in den Augen meines Gegenübers gelesen, es geht um seine eigene und einzig wahre Sichtweise; es wurde nicht zugehört und somit auch nicht verstanden. Ein konstruktives Gespräch ist nur scheinbar möglich gewesen, ist die Folge daraus. Ich habe lediglich Worte gehört, warum es nicht geht. Warum gibt es diese Blockade Haltung? Ist es eine Form von Angst, die sachkundige Hilfe benötigt, oder die Angst davor, Verantwortung zu übernehmen? Ich vermag und will es nicht beurteilen. Diese Haltung erschwert es dem Widerstand in eine Richtung zu gehen und fährt weiter im Kreis. Ich bin persönlich in Kaltenkirchen gewesen, offen und ansprechbar, freundlich zugewandt, wie immer. Chancen, die nicht genutzt worden sind. Es befremdet mich, wenn hinter meinem Rücken aus Unterstützern, Schädiger gemacht werden. Chancen des persönlichen Gespräches sind ungenutzt geblieben. Es gibt so unendlich viel Menschen, wie es Meinungen gibt. Menschen sind da, aber nicht wirklich. Die Hauptsorge scheint zu sein, habe ich genügend likes. Ich danke für die gemachten Erfahrungen, denn sie haben zu meiner Weiterentwicklung beigetragen. Es kommt sicherlich kein Erlöser, der die Führung übernimmt. So verteidige ich mutig weiter, aus tiefsten Herzen heraus, was ich liebe; mein Land und meine Freiheit, friedlich. Diesen Weg gehe ich nicht allein.
Die Stadtschreiberin