Als freundlich zugewandert Mensch wollte ich in der U Bahn einem Sehbehinderten meine Hilfe anbieten. „ Bitte nicht erschrecken, kann ich Ihnen helfen?“, er erhob er seinen Stock gegen mich und gab Hackengas. Hat er lediglich Angst, oder ist er psychisch krank? Ich stelle mich in Frage! Es fühlt sich so an, als wäre ich verletzt worden und es tut weh. In der Bahn stelle ich fest, dass ich innerlich wütend werde und denke, wenn der Fahrgast sich zu mir setzt und blöd sabbelt, schlag ich ihn auf´ s Maul! Muss ich jetzt lernen, dein Gesicht gefällt mir nicht und ich steche dir ein Messer in den Bauch? Lese ich Zeitschriften, habe ich bei den unzähligen Einzelfällen das Gefühl, es handelt sich um den normalen Umgang. Ich bleibe friedlich, als ein Kind mit einem Eis mir meine Jacke versaut. Ich erschrecke über diese Gedanken, so bin ich nicht, ist es Hilflosigkeit und Ohnmacht? Ich habe so unendlich viele Fragen, auf die ich Antworten suche. Der Friedensgipfel ist gescheitert. Für die Ukraine sind es schlechte Nachrichten. Mein Land will den Ukrainern, die hier vor dem Krieg Schutz gesucht haben, dass Bürgergeld streichen. Ist das christlich? Ich empfinde es mehr als befremdlich. Ein Bürger des Landes, der seine Wurzeln in Afrika hat, warnt sich am Monatsende nach Essen zu begeben. Die Antifa hat Aktion gegen einen Parteitag und die Polizei angekündigt. Er ist seit dreißig Jahren integriert und ist fassungslos. Er spricht über den sog. Antifaschismus in diesem Land und schämt sich. Ob ich dieser Information Glauben schenke? Vieles, was bis jetzt außerhalb meiner Vorstellungskraft gelegen hat in meinem Land, ist wahr geworden. Ungefragt soll uns ab November von der EZB das Bargeld genommen werden. Der digitale Euro wird eingeführt! Ich möchte das nicht, gefragt wurde ich auch nicht. Auf der Rückseite der Zeitung meines Gegenübers entnehme ich, die WHO will sich als Weltregierung etablieren und verbietet mir meine dann Identität. Mein Mund wird trocken. Das ist eine Politik, die die meisten Bürger nicht gewählt haben! Landwirte gründen eine neue Partei. Sie fühlen sich durch diverse Bauernverbände und die CSU nicht mehr vertreten! Ich denke, es geschieht aus dem Gefühl der Ohnmacht heraus .Es ist ihr gutes Recht, aber führt zur Spaltung. Warum stehen wir in diesen Zeiten nicht enger beieinander und füreinander ein? Ich habe die Wahl. Eine Überlegung ist, begebe ich mich mit Paul Watzlawik´s „Anleitung zum Unglücklich sein“ in das Übungslager, oder folge ich wieder der „Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer. Noch bin ich mir nicht sicher.bearbeitet 12:45