Ich mache mir so meine Gedanken und das Niedergeschriebene erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich bitte auch um Rückmeldungen, das schon einmal vorab. Seit geraumer Zeit beobachte ich, dass immer mehr bodenständige Menschen ihre Resilienz verlieren. Reflektierte Menschen werden mürbe durch das alltäglich Erlebte. Gehörtes und Gelesenes wird nicht verstanden und so auch nicht umgesetzt. Dabei ist der Verlust von Umgangsformen im Miteinander, der noch erschwerend hinzu kommt. Höflich und sachlich zugewandt bleiben, kostet immer mehr Kraft. Ist das freie Wochenende da, meiden sie den Kontakt zu Anderen und bleiben zu Hause. Achtlosigkeit, Gedankenlosigkeit, Egoismus und fehlende Wertschätzung sind ursächlich dafür. Bestellt wird im Internet, was für den täglichen Bedarf benötigt wird. Hin und wieder überbefällt de Ein oderAnderen der Wunsch, einfach sitzen zu bleiben, oder einen Drogenkonsum in Erwägung zu ziehen. Die, die es zum Arzt schaffen, widerfährt folgendes:“5 Tage krank, da der Arzt feststellt, sein gegenüber sieht schlecht aus, zeitnaher Blutentnahme Termin in 4 Wochen, der Rat es mal mit Psychotherapie zu versuchen. Ungesagt steht dann im Raum:“ und bis dahin bringen sie sich nicht um“. Ich bin im Widerstand unterwegs und erlebe es auch dort, dass die Zahl der Mitstreiter abnimmt. Es mag daran liegen, dass sie aus den o.g. Gründen aufgeben. Fehlt es an Geduld, da die Ignoranz der Regierenden anhält? Es gibt Auseinandersetzungen untereinander in den Gruppen. Der Zusammenhalt wird schwieriger. Einige wissen es besser und wollen für sich sein; Hilfe annehmen, wird als Schwäche angesehen. Das gemeinsame Ziel und das Miteinander geht verloren. Die Spaltung funktioniert. So muss auch ich mich immer wieder motivieren, aufgrund der bürgerfeindlichen Politik und für den Frieden aufzustehen. Bürger, die im Widerstand sind, werden nicht geliebt. Ihre Stärke und das Durchhaltevermögen macht Anderen Angst. Sie stehen zur Gehorsamsverweigerung und buckeln nicht vor der Obrigkeit. Mutlose wollen nicht sehen und hören. In den Nachrichten wird berichtet, dass unsere Demokratie in der Ukraine verteidigt wird. Es interessiert sie nicht, dass dort Opposition und Medien verboten sind. Wahlen gibt es nicht, denn die sind aufgrund des Krieges ausgesetzt. Frau B., ihres Zeichens Außenministerin, sieht keinen Grund für Neuwahlen. Unser Land verändert sich. Ich bin nicht gegen Veränderungen, sie geschehen zwangsläufig. Ich sehne mich nach Frieden auf jeder Ebene meines Seins, nach Gerechtigkeit für die Menschen in unserem Land, eine Zukunft für unsere Kinder und Enkel. Das ist mir Motivation genug, das verlorene Miteinander und Gespräche wieder zu erlernen .Gemeinsam sind wir stark. Manch kleinerer Schritt hat größere Auswirkungen, als dir bewusst ist. Aufgeben ist doch keine Option, oder?Schiebst du Wut ubd Frust beiseite, imfindest du deine Ohnmacht und auch deinen Mut wieder.